Im Folgenden geben acht Betreiber von Websites, die sich auf unterschiedliche Weise mit Ebooks beschäftigen, eine kleine Auskunft.
Ich habe den Websitebetreibern nämlich die folgenden zwei Fragen gestellt:
Vielleicht sind auch ein paar Websites dabei, die ihr noch nicht kennt. Nach den Antworten folgt jeweils ein kleiner Satz von mir, über den Websitebetreiber bzw. die Website. Es sind wirklich interessante Aussagen dabei, die die vielfältigen Vorteile von Ebooks hervorheben und zeigen wie die jeweiligen Personen zum Thema Ebooks kamen.
E-Books geben Indie-Autoren die Möglichkeit, ohne viel Aufwand selbst zu veröffentlichen. Außerdem kann über Themen geschrieben werden, die wichtig sind, aber sich für einen normalen Verlag nicht lohnen, da die Zielgruppen zu klein sind.
Ich bin gegenüber Neuem immer aufgeschlossen und war zunächst neugierig. Der Vorteil an E-Books ist, dass sie oft günstig sind und schnell heruntergeladen werden können, wenn einem zum Beispiel im Zug gerade der Lesestoff ausgegangen ist.
Jessicas Blog läuft unter dem Motto Der Blog für Kultautoren, Popliteratur und Independent
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Mit eBooks und dem dazugehörigen eBook-Reader habe ich einen Weg gefunden, wie ich eine umfangreiche Bibliothek immer bei mir haben und begehrenswerte Bücher innerhalb von Sekunden in den Händen halten kann (so es die Bücher im eBook-Format gibt). Ich finde es super, auf Reisen meinen eBook-Reader mit beliebig vielen eBooks dabei haben zu können. Auch meine Zeitung kommt mittlerweile virtuell auf den Schirm.
Ich bin der Meinung, dass das eBook noch sehr viel Potenzial hat und das macht es auch so interessant für mich. Das eBook-Fieber erwischte mich, als es 2009 im Rahmen der Frankfurter Buchmesse und des Nobelpreises für Herta Müller bei Libreka ihr Buch "Atemschaukel" kostenlos als eBook zum Download gab. Seit ich mir dann noch einen eBook-Reader zugelegt habe, bin ich von eBooks vollends überzeugt.
Auch Jörn ist bereits vom Ebook-Fieber infiziert, wie man deutlich herauslesen kann.
readbox ist in erster Linie ein Technologieunternehmen. Wir haben eine Menge Erfahrung mit Softwareentwicklung und dem Vertrieb / der Vermarktung digitaler Produkte. Als ich readbox vor inzwischen fast vier Jahren gründete, beschäftigte sich gerade jeder mit den Anfängen des "Social Web" und im Medienbereich drehte sich alles um Musik und Videos - Bücher waren in der digitalen Welt total unterrepräsentiert. Dabei waren wir damals wie heute davon überzeugt, dass das Internet und der digitale Vertrieb viele Möglichkeiten bieten, neue Leserschichten zu erreichen und mehr Bücher zu verkaufen.
Der Markt war und ist reif für Spezialisten, die Verlagen und publizierenden Unternehmen helfen, Ihre Produkte und Unternehmen für den digitalen Vertrieb "fit" zu machen und es dabei für die Verlage so einfach wie möglich zu machen. Dafür entwickeln wir unsere Produkte und es macht enorm Spaß zu sehen, wie sich der E-Book-Markt in den vergangenen Jahren entwickelt hat.
Ich habe readbox damals mit einem Freund zusammen gegründet. Diesen Freund kenne ich schon seit Schulzeiten und wir wollten immer mal "was zusammen machen" - also eine Firma zusammen gründen und aufziehen. Wir hatten nie die wirklich "packende" Idee, bis wir über das Thema "digitale Bücher" stolperten. Ich kann mich gar nicht mehr so richtig erinnern, wie die Idee konkret entstand, aber wir haben relativ schnell gemerkt, dass dies ein spannendes Feld ist, in dem noch viel brachlag damals. Das ist Gott sei Dank etwas besser geworden ...
Bei readbox kümmert man sich um die Konvertierung von Ebooks in verschiedene Formate, die Eintragung in mehrere hundert Shops und die Abrechnungen.
Das Lesen von E-Books liegt schon eine ganze Weile zurück. Für mein Studium und meine Abschlussarbeit habe ich auch auf E-Books zugreifen müssen. Die Bibliotheken, in denen ich recherchiert habe, boten diese an. Inhalte dort waren einfach zu finden und die E-Books waren zum Teil bereits zugänglich, bevor die Printausgabe erschien.
Privat bin ich noch am Überlegen, wann und welches E-Book-Lesegerät ich mir anschaffe, da es für meine private Lesesparte inzwischen auch in Deutsch genügend Angebote gibt und die Bücher doch um ein bis zwei Euro preiswerter sein können als die gedruckten Ausgaben.
Mit den E-Books beschäftigen muss ich mich auch schon allein durch meinen Beruf. Ich nutze Bibliotheken zwar nicht mehr so intensiv wie früher, aber als studierte Bibliothekswissenschaftlerin arbeite ich heute in einer. Nach meinem Studium wurde das Thema E-Book Teil meiner Arbeit, wobei es schwerpunktmäßig immer um Fragen der Erwerbung, Verwaltung und der Vermittlung an die Leser der Bibliothek geht. Die Beschäftigung erfolgt dabei in vielen Fällen auf einer Meta-Ebene und weniger direkt mit dem einzelnen E-Book oder E-Book-Lesegerät. So habe ich mich im vergangenen Jahr mit dem Erwerb von E-Books für eine kleine Fachhochschulbibliothek beschäftigt. Überlegungen und Diskussionen zu diesem Thema haben sich dann auch immer wieder in dem einen oder anderen Blogbeitrag (z.B. Tauben und Spatzen, plan3t.info) niedergeschlagen.
Ich habe mich Anfang 2001 erstmals in einem Referat für die Universität mit diesem Thema beschäftigt. Dabei ging es um Volltexte (E-Books) und die technischen Umsetzungsmöglichkeiten des Urheberrechts (http://jere-mias.de/docu/index.html). Dies hatte zwei Dinge zur Folge: Ich bin mitten in die Entwicklung von zwei Dingen gerutscht, nämlich in die Entwicklung von E-Books und in das Thema Digital Rights Management (DRM) und diese Entwicklungen habe ich mehr oder weniger konstant vor allem aus bibliothekarischer und bibliothekswissenschaftlicher Sicht weiterverfolgt. Meine Abschlussarbeit beschäftigte sich mit dem Thema Digital Rights Management, das ja in den Diskussionen um E-Books immer wieder zu heißen Debatten führt.
Dörte betreibt zusammen mit fünf anderen AutorInnen einen Gemeinschaftsblog über bibliothekarisch bezogene Dinge.
1. und 2.
Ich beschäftige mich beruflich schon seit einigen Jahren mit dem Schreiben von Fachartikeln und Büchern. So habe ich viele Beiträge und Titel in den unterschiedlichsten Medien veröffentlicht. Doch leider wird diese Arbeit in den letzten Jahren immer schlechter bezahlt, zudem kann man speziell in der Hightech-Branche immer nur die Dinge veröffentlichen, die von dem jeweiligen Verlag gewünscht sind.
So bin ich schon sehr früh auf das Thema elektronische Bücher gestoßen. Zwar lebten eBooks lange Zeit im deutschsprachigen Raum in einer winzigen Nische, doch als Autor und Herausgeber habe ich eBooks immer als eine große Chance gesehen, qualitativ hochwertige Inhalte zu einem vernünftigen Preis auf den Markt zu bringen.
Als eBook-Autor ist man so in der Lage, in kürzester Zeit auf Tendenzen und Trends zu reagieren. Zwar existiert in unserem Land kaum eine passende Infrastruktur, um effektiv eigene Titel am Markt zu platzieren, doch dies wird sich in den nächsten Jahren deutlich ändern. Eine entsprechende Indie-Szene von freien Autoren bildet sich gerade.
Zwar werden bis heute eBooks nicht als gleichwertiges Medium zu klassischen Büchern angesehen, doch mit der Durchdringung von eBook-Readern und Smartphones gibt es heute endlich die technische Basis bei den Menschen, um einfach, schnell und zu einem vernünftigen Preis elektronische Bücher zu bekommen.
Dabei übernehmen besonders die großen Anbieter wie z.B. Amazon eine Vorreiterrolle, um Autoren und Herausgebern die Möglichkeit zu geben, ihre Werke ohne einen Verlag zu veröffentlichen. Diese Tendenz wird die Buchbranche nachhaltig verändern. Bis heute haben die klassischen Verlage nicht verstanden, was momentan weltweit vorgeht.
Was heute bereits in den USA gut funktioniert, wird hoffentlich auch bald in Deutschland kommen. Endlich kann ein Autor wieder von seiner Arbeit leben. Bisher wurden Autoren immer nur als Content-Lieferanten von den großen Verlagen abgespeist. Doch dies wird sich ändern.
Wilfred berichtet bereits seit 2007 über Ebooks.
Als Betreiber des interaktiven Literaturportals triboox.de bringt es mein Beruf mit sich, mich jeden Tag mit diesem spannenden Thema des digitalen Publizierens auseinander zu setzen.
triboox fördert die Entstehung und Vermarktung neuer Literatur – besonders in digitaler Form: Wir bieten Autoren die Möglichkeit, ihre Texte kostenlos als E-Book in unserem Online-Shop zu verkaufen, wobei der Autor die Höhe seines Autorenhonorars selbst bestimmt.
In naher Zukunft werden wir hier eine neue noch professionellere Lösung präsentieren, über die der Autor seine Texte als E-Books auf allen bekannten Plattformen vertreiben kann.
Unsere Ausgangsfrage bei der Entwicklung unserer triboox-Idee war:
Was passiert eigentlich mit all den vielen Manuskripten, die von klassischen Verlagen – aus welchen Gründen im Einzelfall auch immer – abgelehnt werden und es dann nicht bis zur Veröffentlichung für ein größeres Publikum schaffen?Mich haben die Entwicklungen im Web 2.0, der Erfolg von Google, Youtube, Facebook und Co nicht nur fasziniert. Der anhaltende Trend, im Internet eigenen nutzerorientierten Content zu generieren und diese Stoffe einer interessierten Community anzubieten, war die Initialzündung für unsere Projektidee. Als Antwort auf diese Frage haben wir 2008 triboox.de entwickelt und in stetigen Entwicklungsschritten für Autoren und ihre Stoffe eine attraktive Plattform geschaffen, die den Dialog zu Nutzern und Lesern abseits der eingefahrenen klassischen Wege ermöglicht. So bin ich zu E-Books und diesem spannenden Thema gekommen.
Bei triboox hilft man dabei, Bücher und Ebooks selbst zu publizieren.
Als technik- und lesebegeisterter Mensch war der Wechsel vom normalen Papierbuch zu eReader und eBook für mich eigentlich nur eine Frage der Zeit.
eBooks zu lesen spart nicht nur Geld (ein bisschen zumindest), sondern macht den Lesealltag für mich auch deutlich angenehmer. Sich mit dem 200 Gramm leichten eBook Reader auf die Couch zu legen und ein 1300 Seiten starkes Buch zu lesen, ist einfach deutlich komfortabler, als das entsprechende 1 kg schwere Papierbuch in den Händen halten zu müssen. Dank des Internets kann man die Bücher ohne Lieferverzögerung kaufen und auf den Reader laden, womit das Lesevergnügen auch in einem engen Zeitfenster spontan starten kann. Der höhere Komfort von eBooks ist damit einer der Hauptgründe, warum ich die jüngste Marktentwicklung so schätze und inzwischen lieber eBooks als traditionelle Papierbücher lese.
Dass ich diesem Thema einen guten Teil meiner Freizeit widme, hat hauptsächlich damit zu tun, dass ich die Begeisterung für diese Art des Lesens auch anderen Menschen näher bringen und weniger technikvernarrten Personen zugänglich machen will.
Angefangen hat alles vor gut vier Jahren, als mir ein Freund von einem elektronischen Lesegerät von Sony, mit dem Namen PRS-505 erzählt hat. Das gesamte Konzept hat mich sofort begeistert und vollständig in seinen Bann gezogen. Ich habe die spärlichen Informationen, welche es zu der Zeit im Internet gab, zusammengesucht und letztendlich nur wenige Tage später meinen ersten eBook Reader in den USA bestellt und hierher schicken lassen. Das war damals inkl. Steuern und Zoll eine recht kostspielige Angelegenheit (verglichen mit der heutigen Marktsituation), aber das war’s mir auf jeden Fall wert.
Dank der guten Mobilität, welche der Reader geboten hat, konnte ich meine Lesefrequenz deutlich erhöhen, sodass ich ein Buch nach dem anderen verschlungen habe. Das Problem zur damaligen Zeit war aber neben der schlechten Verfügbarkeit der Lesegeräte selbst, auch das geringe Angebot an eBooks sowie das Digital Rights Management.
Das machte es nötig sich näher mit dem Thema zu befassen, sodass ich die gesamte Marktentwicklung immer weiter verfolgt habe und mich dann nach quasi jahrelanger Recherche letztendlich dazu entschlossen habe, dem Thema in Zusammenarbeit mit einem ebenso eBook-begeisterten Kollegen, eine eigene Homepage zu widmen.
Chalid bloggt auch über das elektronische Lesen.
Im Vergleich zum Buch bevorzuge ich E-Books aus verschiedenen Gründen, z. B. die sofortige Verfügbarkeit, die leichte Transportierbarkeit und Platzersparnis. Ganz spannend finde ich die Möglichkeiten des E-Books, Texte mit Multimedia-Inhalten oder interaktiven Elementen anzureichern und habe da auch schon schöne und sinnvolle Ansätze gesehen.
Als Literaturcommunity erleben wir jeden Tag, wie Bücher Menschen miteinander verbinden. Durch die Integration moderner Kommunikationsmöglichkeiten in E-Books eröffnen sich ganz neue Wege, den Austausch zwischen Lesern untereinander und mit Autoren wesentlich unmittelbarer zu machen und damit auch die persönliche Leseerfahrung auf ein ganz neues Level zu heben. Im Social Reading wird in nächster Zeit noch viel passieren - auch bei LovelyBooks.
Meine ersten E-Books habe ich gegen 2003 auf einem PDA gelesen. Das waren vor allem Public Domain-Titel, die damals bereits in Form von optimierten PDFs verfügbar waren. Richtig los ging es dann 2009 mit dem Sony PRS 505 und aktuell mit dem iPad. Derzeit lese ich ca. zu 70 % E-Books und greife nur noch zum Buch, wenn es nicht als E-Book verfügbar ist oder ich es unbedingt im Regal stehen haben möchte.
LovelyBooks, das viele Infos zu Autoren und deren Bücher sowie Leserunden bietet, ist nach eigener Angabe die größte deutsche Literaturcommunity.
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