Man kann mit Ebookreadern im Internet surfen. Da Ebookreader zum Lesen von Ebooks optimiert sind, kommt nicht LCD für den Bildschirm zum Einsatz, sondern eine andere Technologie. Meistens werden Bildschirme von E Ink benutzt.
Ebookreader sind hauptsächlich zum Lesen elektronischer Bücher konzipiert, weshalb ihre Webbrowser (noch) nicht den gleichen Funktionsumfang wie die Webbrowser für Computer besitzen. Dadurch können nicht alle Effekte, die man auf Computern sehen kann, auch auf den Ebookreadern betrachtet werden.
Die meisten Ebookreader können nur 16 Graustufen darstellen. Deshalb kann man derzeit mit diesen keine Farben betrachten.
Bedingt durch die Bildschirmtechnologie brauchen Ebookreader länger bei Bildwechseln als Computerbildschirme. Aus diesem Grund wäre es mit den derzeitigen Geräten kein Vergnügen, sich Videos darauf anzusehen. Zudem müsste man in den meisten Fällen Adobes Flash-Plug-in installieren, damit man Videos überhaupt anschauen könnte. Diese Installation ist aber meist nicht möglich. Wegen dieser Gründe funktionieren Videos in den Browsern der Ebookreader meistens nicht.
Ebookreader mit Farbbildschirmen befinden sich in der Entwicklung. Bis die großen Hersteller wie Sony oder Amazon solche verkaufen, muss man aber wohl noch mindestens bis Ende 2013 warten.
Die Schnelligkeit bei den Bildwechseln wird sich künftig noch verbessern.
Man kann mit Ebookreadern per WLAN im Internet surfen. Ebookreader bieten mit einer Bildschirmdiagonale von meist 6 Zoll (ca. 15,2 cm) zwar einen größeren Bildschirm als Smartphones, aber ansonsten eingeschränktere Funktionen sowie keine Farbdarstellungen. Zum Surfen im Internet sollte man daher am besten den Computer statt den Ebookreader benutzen.
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