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Womit sollte man E-Books lesen?

E-Books kann man mit verschiedenen Geräten lesen. Es funktioniert per E-Book-Reader, Smartphone und Computer. Aber nicht alle Geräte bieten ein gutes Leseerlebnis. Um die Unterschiede zu verstehen, wird im Folgenden ein Überblick gegeben.

E-Book-Reader

E-Book-Reader sind zum Lesen von E-Books konzipiert, wie bereits der Name deutlich macht. Deshalb sind sie auch am besten zum Lesen von E-Books geeignet.

Die spezielle Bildschirmtechnologie der E-Book-Reader, die keine Hintergrundbeleuchtung benötigt, und ihre Form ermöglichen mehrere Effekte:

  • lange Akkulaufzeiten (bis zu 8000 Mal Umblättern pro Ladung)
  • Schrift sieht fast wie gedruckt aus
  • geringes Gewicht (oftmals unter 200 g)
  • liegt gut in der Hand
  • augenschonend
  • meistens 6 Zoll (ca. 15,2 cm) lange Bildschirmdiagonale
  • Bildschirm spiegelt fast nicht im Freien

Computer

E-Books können selbstverständlich auch mit Laptops und Desktop-Computern gelesen werden. Dafür braucht man bestimmte Programme wie das kostenlose calibre oder man benutzt Websites wie den Kindle Cloud Reader. Normale Computer bieten aber diese Nachteile:

  • man muss zum Lesen meist sitzen
  • nicht oder eingeschränkt mobil
  • unhandlich
  • Bildschirm spiegelt im Freien

Tablets

Auch mit Tablets, wie dem iPad 2, kann man E-Books lesen. Tablets bieten neben der beim langen Lesen störenden Hintergrundbeleuchtung folgende Eigenschaften:

  • für interaktive E-Books sehr gut geeignet
  • sehr kurze Akkulaufzeit im Vergleich zu E-Book-Readern
  • oftmals 2-3 mal so schwer wie E-Book-Reader
  • Bildschirm spiegelt im Freien

Smartphones

Wer möchte, kann seine E-Books sogar auf dem Smartphone lesen bzw. weiterlesen. Ermöglicht wird dies durch spezielle Apps, wie z. B. die Kindle-App. Smartphones haben folgende Eigenschaften:

  • kleiner Bildschirm
  • sehr mobil
  • Handystrahlung

Interaktive E-Books

Für interaktive E-Books, die durch Videos und Farben erst richtig lesens- und erlebenswert werden, sind Tablets am besten geeignet. Solche besonderen E-Books findet man vor allem bei Apples iBooks. E-Book-Reader können derzeit meistens weder Farben noch Videos darstellen.

Fazit

Man kann mit mehreren Geräten E-Books lesen. Am besten sind aber E-Book-Reader dafür geeignet, weil sie ein sehr gutes Leseerlebnis bieten. Vor allem im Freien spielen sie ihre Stärke gegen die anderen aus. Die Bildschirme der E-Book-Reader spiegeln im Gegensatz zu denen der anderen Geräte fast nicht. Zudem bieten sie die längste Akkulaufzeit. Wer will, kann sich die E-Books über die verschiedenen Geräte hinweg synchronisieren. Dies ist möglich per App, Computerprogramm oder über den Account bei den E-Book-Anbietern. Dadurch kann man mit einem anderen Gerät an der Stelle weiterlesen, wo man zuletzt war.

Am zweitbesten zum Lesen der E-Books sind Tablets geeignet, da sie handlich und einigermaßen mobil sind. Vor allem bei interaktiven E-Books spielen die Tablets ihre Stärken aus. Für normale E-Books sind sie aufgrund des hohen Gewichts und der beim längeren Lesen störenden Hintergrundbeleuchtung eher nicht geeignet.

Abstand nehmen sollte man von billigen E-Book-Readern mit LCD-Bildschirm. Diese bieten durch die Hintergrundbeleuchtung und die sehr kurze Akkulaufzeit ein schlechteres Leseerlebnis, als solche, die auf die Technologie von E Ink setzen.

Sehr gut zum Lesen von E-Books sind Amazons Kindle 4 und Sonys PRS-T1 geeignet. Beide besitzen einen Bildschirm von E Ink.


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