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E-Book-Reader mit Beleuchtung

E-Book-Reader mit Beleuchtung
E-Book-Reader mit Beleuchtung: Amazons Kindle Paperwhite

Bevor wir zu den einzelnen Modellen kommen, wird noch kurz erklärt, wie sich die Beleuchtung von E-Book-Readern von der bei Computermoni­toren, Tablets und Smartphones unterscheidet.

Warum E-Book-Reader statt einer Hintergrund­be­leuchtung eine Frontbeleuchtung haben

E-Book-Reader funktionieren ohne Hintergrundbeleuchtung. Bildschirme von anderen Geräten wie Computern benötigen eine Hintergrundbeleuchtung, damit man darauf etwas sehen kann.

Damit man aber auf E-Book-Readern auch im Dunkeln lesen kann, braucht man eine Beleuchtung.

Eine Hintergrundbeleuchtung verbraucht relativ viel Strom und mindert die Akkulaufzeit stark. Daher hat man für E-Book-Reader eine Frontbeleuchtung entwickelt.

Bei der Frontbeleuchtung sitzen LEDs im Rahmen, die über eine Spezialschicht das Licht relativ gleichmäßig verteilen.

Die Frontbeleuchtung hat zudem den Vorteil, dass der Bildschirm von vorne beleuchtet wird. Damit scheint nicht so viel Licht in die Augen wie bei einer Hintergrundbeleuchtung. Dies ermüdet die Augen nicht so schnell.

Durch die Beleuchtung kann man bei Dunkelheit problemlos lesen. Aber auch am Tag ist die Beleuchtung nützlich, weil dadurch der Kontrast der Schrift um etwa 25 % steigt.

E-Book-Reader mit aus- und eingeschalteter Beleuchtung im Vergleich
E-Book-Reader mit aus- und eingeschalteter Beleuchtung im Vergleich

Das Display von E-Book-Readern ist grau. Durch die Beleuchtung wird es weiß und die Schrift besser lesbar. Viele beleuchtete Displays haben, je nach Modell, einen leichten Gelb- oder Blaustich.

Wenn man nachts im Bett lesen möchte, ergibt sich ein weiterer Vorteil. Die Vordergrundbeleuchtung stört den Partner nicht so wie eine Nachttischlampe, weil der E-Book-Reader den Raum nicht so stark ausleuchtet.

Die Beleuchtung richtig einstellen

Die Augen gewöhnen sich an die Lichtverhältnisse in der Umgebung. Daher wird man im Dunkeln eine niedrigere Beleuchtung bevorzugen. In einer gut beleuchteten Umgebung wird man eine hellere Beleuchtung wählen.

Die Helligkeitseinstellungen bieten viele Stufen zwischen schwach und hell, sodass man die E-Book-Reader genau auf die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Auf E-Book-Readern kann man auch in hellem Sonnenlicht gut lesen, im Gegensatz zu Tablets und Smartphones.

Bei hellem Sonnenschein braucht man die Beleuchtung nicht. Ist man aber im Haus, sieht man den Kontrastgewinn beim Einschalten der Beleuchtung.

Welche E-Book-Reader mit Beleuchtung sind empfehlenswert?

E-Book-Reader mit Beleuchtung, bestätigt durch Kontrast-Messungen der c't (Stand: 24.04.2017)
Name Amazon Kindle Paperwhite
Zum Test Kundenbe­wertungen
Amazon Kindle Voyage
Zum Test Kundenbe­wertungen
Kobo Aura H2O
Zum Test Kundenbe­wertungen
Tolino Vision 3 HD
Zum Test Kundenbe­wertungen
Preis 119,99 € 189,99 € 179 € 159 €
Display­diagonale 6 Zoll (etwa 15,2 cm) 6 Zoll (etwa 15,2 cm) 6,8 Zoll (etwa 17,2 cm) 6 Zoll (etwa 15,2 cm)
Gewicht 206 g 180 g 233 g 174 g
Beleuch­tung in etwa gleicher Kontrast wie der Tolino Vision 3 HD, aber ein wenig schlechter als bei den anderen bester Kontrast und damit beste Lesbarkeit, höchste Beleuchtungs­stufe * ein wenig schlechterer Kontrast als der Kindle Voyage, aber besser als vom Kindle Paperwhite, zweithellster Hintergrund in etwa gleicher Kontrast wie der Kindle Paperwhite, aber schlechter als bei den anderen
Akkulauf­zeit bei einer halben Stunde Lesen pro Tag etwa 8 Wochen bei eingeschal­teter Beleuchtung etwa 6 Wochen bei eingeschal­teter Beleuchtung etwa 8 Wochen bei eingeschal­teter Beleuchtung etwa 7 Wochen bei eingeschal­teter Beleuchtung

* Eine hohe Helligkeitsstufe ist in der Praxis von keinem großen Vorteil. Beim Lesen im Dunkeln bevorzugt man eine geringe Beleuchtungsstufe, weil das Licht sonst zu stark blendet.

Amazons Kindle Paperwhite (links) und Tolino Vision 3 HD im Vergleich
Amazons Kindle Paperwhite (links) und Tolino Vision 3 HD im Vergleich

Einen Vergleich des Kindle Voyage und des Kobo Aura H2O mit eingeschalteter Beleuchtung sieht man in dem folgenden Video. Links ist Amazons Kindle Voyage, rechts Kobos Aura H2O.


Den derzeit besten Kontrast und damit die beste Lesbarkeit bietet Amazons Kindle Voyage.

Lampen für E-Book-Reader

Da vor allem bei älteren E-Book-Readern eine eingebaute Beleuchtung fehlt, braucht man bei diesen Geräten zum Lesen im Dunkeln eine Lampe. In diesem Fall kann man entweder eine normale Lampe nehmen oder eine, die in eine Hülle für den E-Book-Reader integriert ist. Alternativ kann man auch Leseleuchten zum Anklemmen benutzen.

Problematisch bei Lampen für E-Book-Reader ist, dass der Bildschirm bei Weitem nicht so gleichmäßig ausgeleuchtet wird wie durch eine Vordergrundbeleuchtung.

Fazit

Wer sich einen E-Book-Reader kaufen möchte, sollte darauf achten, dass er eine eingebaute Frontbeleuchtung besitzt.

Damit kann man nachts bequem lesen und auch tagsüber erhält man durch die Beleuchtung einen erhöhten Kontrast und damit bessere Lesbarkeit.

Wer einen beleuchteten E-Book-Reader möchte, sollte zum Kindle Paperwhite greifen, da er das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.