Ein E-Book (offizielle Schreibweise nach dem Duden) ist ein Buch in elektronischer Form, quasi eine digitale Kopie eines gedruckten Buches. E-Book und Buch sind so etwas wie E-Mail und Brief. Das Wort kommt vom englischen e-book (= electronic book, übersetzt: elektronisches Buch).
Bevor ich noch weiter auf E-Books eingehe, möchte ich noch etwas zur Schreibweise sagen. Laut Duden ist nur E-Book korrekt. Meistens sieht man jedoch die Schreibweisen Ebook oder eBook auf Webseiten.
Ebooks (meine bevorzugte Schreibweise) kann man sowohl auf dem Computer als auch auf speziellen Lesegeräten, den Ebookreadern, betrachten und lesen. Für die Lesegeräte gibt es noch keinen korrekten Ausdruck im Duden (auch nicht im neuesten). Man kann also E-Bookreader oder Ebookreader schreiben. Meistens ist jedoch (aus dem Englischen kommend) eBook Reader oder eReader anzutreffen.
Bei den Ebookreadern gibt es keine Hintergrundbeleuchtung. Dies bewirkt drei sehr wichtige Vorteile. Zum einen ist es besser für die Augen, da sie dadurch nicht so sehr beansprucht werden und so schnell ermüden wie bei einem Tablet-PC. Zum anderen erhöht sich die Akkulaufzeit immens (auf bis zu 8000-mal Umblättern oder vier Wochen). Im Idealfall soll die verwendete Displaytechnologie, wie z. B. E Ink, nur Strom beim Umblättern verbrauchen. Außerdem spiegelt der Bildschirm von Ebookreadern, im Gegensatz zu Tablet-PCs, nur sehr wenig. Dies ist v. a. im Freien sehr wichtig und angenehm. Durch die fehlende Hintergrundbeleuchtung braucht man im Dunklen eine externe Lichtquelle. Diese benötigt man aber auch bei normalen Büchern.

Die Bildschirme von Ebookreadern basieren auf einer anderen Technologie als die von Tablets, wodurch die Schrift gestochen scharf, wie auf bedrucktem Papier aussieht. Um dies zu sehen, brauchen Sie nur auf das Bild rechts klicken, damit es sich vergrößert.
Tablet-PCs haben aber auch drei Vorteile gegenüber den Ebookreadern. Tablets reagieren schneller und bieten Hintergrundbeleuchtung sowie Farbdisplays. Zurzeit gibt es die Ebookreader von den großen Anbietern noch nicht mit Farbdisplay, sondern mit 16 Graustufen. Während die Bildschirmdiagonale von Ebookreadern meist bei 6 Zoll (ca. 15,2 cm) liegt, ist sie bei Tablet-PCs oft etwa 10 Zoll (25,4 cm). Jedoch sind die Tablet-PCs nicht selten mit etwa 600 g mehr als doppelt so schwer und wesentlich unhandlicher wie die gängigsten Ebookreader.
Lesen kann man Ebooks sowohl auf den Ebookreadern als auch auf den Tablet-PCs. Man hat also mehrere Möglichkeiten sich zu entscheiden. Wenn man viel liest, sind Ebookreader die bessere Wahl. Liest man nur manchmal was unterwegs und möchte einen Computer bei sich haben, sollte man zum Tablet greifen. Wenn man viel liest und auch einen mobilen Computer möchte, wäre es schon allein aus augenschonender Sicht besser zu beidem zu greifen.
Als Entscheidungshilfe sind sicherlich der Vergleich von Ebookreadern und der Vergleich von Tablet-PCs sehr nützlich.
Bücher in elektronischer Form bieten viele Vorteile gegenüber normalen Büchern:
Die bekanntesten Ebookreader sind Amazons Kindle (bestes Preis-Leistungs-Verhältnis), Thalias OYO 2 und Sonys PRS-T1 (derzeit bester Ebookreader).
Wer über den Kauf eines Ebookreaders nachdenkt oder mehr über die Funktionen wissen will, die sie bieten, sollte den Artikel Wann lohnt es sich einen Ebookreader zu kaufen? lesen.